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Ja, es könnte alles so schön sein, wenn es nicht soviel gäbe, das einem des Öfteren den Tag oder unter Umständen sogar die ganze Woche vermiest. Vom Wetter wollen wir dabei gar nicht erst anfangen, dieses tausendfach durchgenudelte Thema schleicht sich immer dann in eine Konversation ein, wenn einem nichts Besseres einfällt oder man versucht, ein bisschen klugzuscheißen, indem man über den Klimawandel philosophiert und darüber lamentiert, dass es in der eigenen Kindheit – wie alt „man“ ist, kann sich also jeder relativ einfach ausrechnen – im Winter immer genug Schnee gab, um täglich am Hügelchen hinterm elterlichen Haus Schlitten zu fahren und im Sommer hingegen immer 30 Grad. Ja, das Wetter ist einfach nicht mehr das, was es früher mal war. Das denkt sich bestimmt auch Reinhard Söll. Aber nun genug vom Wetter, gibt es doch soviel mehr, das ein bisschen Aufregung wert ist. Der Internet-Anbieter 2 & 2 zum Beispiel (Name von der Redaktion geändert), der sage und schreibe sechs Wochen braucht, um einen bereits vorhandenen Anschluss wieder freizuschalten – und dazu auch noch einen Techniker schicken muss, für dessen lang ersehnten Besuch man sich dann ganze acht Stunden bereit halten muss, weil eine genauere Zeitangabe nicht möglich sei. Muss man übrigens in diesen acht Stunden mal ganz dringend aufs Klo und verpasst deshalb das Klingeln, bekommt man dafür eine Rechnung von genau 59,95 Euro präsentiert. So ist das mittlerweile. Man muss für etwas bezahlen, was gar nicht stattgefunden hat, und Banken vergeben Geld, das sie gar nicht haben an Menschen, die es garantiert nicht zurückzahlen können. Bei der Stadt Regensburg kann das Geld allerdings nicht so knapp sein, denn zum Leidwesen der Anwohner wird an allen Ecken und Enden gebaut. Im Klartext – und wir sprechen aus täglicher, leidvoller Erfahrung – heißt das: Kreissäge, Motorsäge, Presslufthammer, krach, bumm, schepper, ttrrrrrrrrrrr....aaahhh!!! Aber immerhin, an sich ist Bautätigkeit ja ein gutes Zeichen, auch wenn die Arbeiter in der Realität nie, wirklich niemals auch nur annähernd so sexy sind, wie die in der Werbung. Überhaupt sollte man alles so positiv wie nur irgend möglich sehen. In diesem Sinne: Think pink! Noch mehr Positives, Sehens- und Lesenswertes gibt es wie immer im neuen filter. Das optimistische filter-Team
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